Aussichtstürme und Hügel mit Weitblick: Diese Plätze taugen bestens zur Horizonterweiterung

Für die große Sehnsucht: Kirchturm Röbel
Die Kirche St. Marien in Röbel ist nicht nur eine der schönsten frühgotischen Hallenbacksteinkirchen Mecklenburgs – sie bietet auch einen herrlichen Ausblick auf die Müritz.
Wo? In der Altstadt von Röbel, Mai bis September, 10 bis 17 Uhr

Fürs kleine Fernweh: der Käflingsbergturm
Auf 31 Metern Höhe hat der Feuerwacht- und Mobilfunksendeturm eine Aussichtsplattform, die im Sommer für Besucher zugänglich ist. Bei klarer Sicht überschaut man von hier den Müritz-Nationalpark, die drei Specker Seen, die Müritz sowie den Kleinen und Großen Zillmannsee.
Wo? Der Turm ist von Speck aus am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen (etwa 2,3 km). Am Käflingsberg befindet sich zudem eine Haltestelle der Müritz-Buslinie.

Fürs Wanderglück: Rötelberg
Auch Mecklenburg hat seine eigene, kleine Schweiz: Man überblickt sie aufs Schönste, wenn man hinauf zum Rötelberg wandert, einem Aussichtshügel nordwestlich des Malchiner Sees. Zu Füßen liegt Spaziergängern ein erstaunlich hügeliges Stück Mecklenburg mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und blau heraufblitzenden Seen. 832 Kilometer sind es übrigens von hier bis in die Schweiz. Den Weg kann man sich getrost sparen …
Wo? Am Skulpturenweg unweit von Burg Schlitz rechts zum Rötelberg hinauf.

Für den Überblick: Reiherberg bei Feldberg
Der Reiherberg ist mit ca. 143 Metern die höchste Erhebung in der Feldberger Seenlandschaft: Von der eiszeitlichen Abbruchkante aus genießt man die Aussicht auf Feldberg und den Haussee.
Wo? Ab der Touristinformation in Feldberg etwa drei Kilometer zu Fuß

Für mehr Durchblick: der Hauptmannsberg bei Carwitz
Das kleine, charmante Carwitz mit seinem Kopfsteinpflaster-Sträßchen gehört zum Feldberger Seenland – und seine Lage ist einzigartig. Drumherum liegen nämlich einige der letzten Klarwasserseen Mecklenburgs. Vom Hauptmannsberg genießt man eine idyllische Aussicht auf den Zansen, in dem Kanus durchs glasklare Wasser ziehen.
Wo? ca. 1,5 Kilometer ab Carwitz zu Fuß oder mit dem Rad in Richtung Wittenhagen. Das allerletzte Wegstück ist raduntauglich.

Für Vogelfreunde: Großer Schwerin
Die Halbinsel in der Müritz ist ein überregional wichtiger Rastplatz für Tausende von Kranichen – und Brutplatz seltener Vogelarten. Auch viele Orchideen blühen hier, wie z. B. das Breitblättrige Knabenkraut. Die Halbinsel gehört zum Naturschutzgebiet Großer Schwerin und Steinhorn und kann nur im Rahmen von Führungen besucht werden.
Wo? Ab der Ortsmitte Gneve zu Fuß ca. zwei Kilometer bis zum Großen Schwerin. www.stiftung-naturschutz-mv.de

Für romantische Momente: Mecklenburgs Bootsstege
Fast jeder See hat einen kleinen idyllischen Holzbootssteg, der zum Picknicken oder Nichtstun einlädt. Einfach Augen schließen, dem Rascheln des Schilfs zuhören und die Nase in die Sonne strecken.

Fürs Lustwandeln: Schlosspark Hohenzieritz
"Wir sind aus einem Garten vertrieben, so erzählt die biblische Geschichte. Seither suchen wir das Paradies. Auf dem Weg dorthin gibt es die englischen Gärten“, das schrieb der Autor des berühmten Dschungelbuchs Rudyard Kipling im Jahr 1907. Auch heute noch gibt es englische Landschaftsparks in Mecklenburg, und einer der schönsten gehört zu Schloss Hohenzieritz bei Neustrelitz. In dem Gebäude sind heute das Nationalparkamt des Müritz-Nationalparks und eine Gedenkstätte für Königin Luise von Preußen untergebracht. Der 22 Hektar große Garten hingegen ist frei zugänglich und lädt zum Schauen, Lustwandeln und Verweilen unter schattigen alten Bäumen ein. Tipp: Hier gibt es auch einen Rosengarten mit Bänken.
Wo? zwischen Neustrelitz und Tollensesee, frei zugänglich

Für Sonnenuntergänge: Funkturm Basedower Höhe
Kleine Aussichtsplattform mit bestem Blick über den Malchiner See und die nördlich vorgelagerten Hügel der Rempliner Stauchmoräne. Die besten Blicke bieten sich morgens und abends.
Wo? An der Straße Malchin-Dahmen am Abzweig nach Basedow