Kulturlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte

Die Kulturlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte ist geprägt von den Guts- und Herrenhäusern der landwirtschaftlichen Güter. Die stattlichen Bauten finden sich in fast jedem Ort im Land der 1000 Seen. Viele werden heute touristisch als Hotel, Restaurant, Museum oder Ferienwohnung genutzt. Viele Gutshausküchen bringen regionale und saisonale Speisen auf die Karten. Im Herbst ist das vor allem Wild.

Das Agroneum in Alt Schwerin veranschaulicht als agrarhistorisches Freilichtmuseum die Guts- und Landwirtschaftsgeschichte Mecklenburgs. Zum Museum gehören außerdem einige Gebäude im Gutsdorf wie die Dorfschule und Bauernhäuser, die das Leben im 19. Jh. veranschaulichen. Die Sammlung auf der Freifläche und in den Austellungshallen zeigt Techniken zum Anfassen: historische Arbeitsgeräte, Traktoren und Agrarflieger. Traditionell im Herbst findet das Kürbisfest statt.

In Mirow gibt es ein Schloss, da hier einst die Herzoginnen von Mecklenburg Strelitz ihren Witwenseitz hatten. Bis 2014 wurde das Schloss umfangreich saniert und steht heute als Museum den Besuchern offen. Zusammen mit dem 3 Königinnen Palais, der Schlossinsel und Johanniterkirche bildet es ein Kleinod in dem Ort.

Kulturelles Highlight ist die Konzertkirche in Neubrandenburg. Außen Kirche und innen Konzertsaal mit herausragendem Klang. Im Kirchturm befindet sich eine Ausstellung zur Backsteingotik. Von der Aussichtsplattform reicht der Blick über die Stadt bis weit zum Tollensesee.